Förderung von Solaranlagen

Energiestrategie der Schweiz

Die Energiestrategie 2050 des Bundesrats sieht einen schrittweisen Ausstieg aus der Kernenergie vor. Das Massnahmenpaket will unter anderem die Energieeffizienz steigern, den CO2-Ausstoss senken und erneuerbare Energien fördern. Das Ziel hierbei ist es, die Abhängigkeit der Schweiz von importierten fossilen Energien zu reduzieren.

Förderung lokal erzeugter Energie

Betreiber von Anlagen zur Stromproduktion aus erneuerbaren Energien profitieren seit 2018 vom Einspeisevergütungssystem (EVS). Dieses gilt für Strom aus Biomasse, Wasserkraft von 1 bis 10 MW, Windenergie, Geothermie und (bei Anmeldungen bis 30.6.2012) für Photovoltaik ab 100 kWp. Die Aufnahme ins Fördersystem der Einspeisevergütung ist auf Ende 2022 befristet. Nebst dem Bund fördern viele Gemeinden und Energieversorgungsunternehmen den Bau von Solaranlagen. In den Kantonen Thurgau und Waadt werden Batteriespeicher gefördert.

Einmalvergütung (EIV)

Neue Photovoltaikanlagen werden in der ganzen Schweiz über eine Einmalvergütung gefördert. Mit einer Einmalvergütung erhalten Anlagenbetreiber von Photovoltaikanlagen einen einmaligen Investitionsbeitrag. Dieser deckt maximal 30 Prozent der Investitionskosten ab. Einmalvergütungen für Photovoltaikanlagen werden in zwei unterschiedlichen Programmen gewährt:

  • Einmalvergütungen für kleine Photovoltaikanlagen (KLEIV): Anlagen mit einer Leistung bis 100 kWp werden je nach Typ entweder mit dem Vergütungstarif für integrierte Anlagen oder mit dem Tarif für angebaute respektive freistehende Anlagen vergütet. Die Wartezeit beträgt mehrere Monate.
  • Einmalvergütungen für grosse Photovoltaikanlagen (GREIV): Ab einer Leistung von 100 kWp erfolgt die Vergütung unabhängig von der Anlagenkategorie nur gemäss dem Tarif für angebaute beziehungsweise freistehende Anlagen. Die Wartezeit beträgt mehrere Monate.

 

So beantragen wir die Einmalvergütung für Sie:

  1. Installation der Solaranlage: Mit dem Bau der Solaranlage kann bereits vor der Anmeldung beim Bund gestartet werden. Wir installieren die Anlage mit unseren erfahrenen Handwerkern von A bis Z selbst.
  2. Anmeldung der Solaranlage durch JADI Solar: Nach erfolgreicher Inbetriebnahme kann die Einmalvergütung beantragt werden. Wir holen alle notwendigen Formulare für die Anmeldung ein. Sie müssen sich um nichts kümmern.
  3. Auszahlung der Einmalvergütung: Auszahlung von maximal 30 Prozent der Anschaffungskosten.

Steuervergünstigung - Steuern sparen durch ihre Solaranlage.

Beim Bau einer Solaranlage auf ein bestehendes Gebäude sind in fast allen Kantonen die Investitionskosten steuerlich abzugsfähig. Ausnahmen: LU, GR (nur Solarwärme abzugsfähig). Kosten für energiesparende und dem Umweltschutz dienende Massnahmen in bestehenden Gebäuden können bei den direkten Bundessteuern und als Liegenschaftsunterhalt vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden. Dies gilt allerdings nur für den Teil, der nicht mit Förderbeiträgen subventioniert wurde. Welche energetischen Massnahmen abzugsfähig sind, unterscheidet sich kantonal. Auskunft gibt die kantonale Steuerbehörde.

Fragen zu Solaranlagen

 

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Lassen Sie sich von uns persönlich beraten.